Rezension zu Glamour Girl: Wer liebt, verliert von Evelyn Uebach [Teil 1 von 2]

Cover- und Rechte zum Inhalt liegen bei Evelyn Uebach

 

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist schwarz. Die Schrift und die dargestellten Personen sind goldfarben. Bei den Personen handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die Frau hält sich gerade den Fuß und der Schuh steht vor ihr. Im Hintergrund sieht man die Skyline einer großen Stadt. Möglicherweise soll das Frankfurt am Main darstellen. Das „O“ des Titels „Glamour“ ist als Verlobungsring dargestellt.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Vickys Freundin Blanche erhält von einem Robin Dorville, dem Regenten einer Glamourgesellschaft einen mysteriösen Drohbrief. Sie ist total verzweifelt. Vicky möchte ihrer Freundin helfen. Um an Dorville ran zu kommen, schleust sie sich in die Glamourgesellschaft ein. Ehe sie sich versieht ist sie ein Teil der Gesellschaft und somit inmitten von Intrigen, Lügen und Machtgier…

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich bin bereits vor einiger Zeit auf dieses Buch aufmerksam geworden und es hörte sich gleich sehr vielversprechend an. Jedoch muss ich ehrlich sagen, dass zumindest der hintere Klappentext nicht wirklich viel hergibt. Meine Neugierde ist somit erwacht.

Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Dilogie. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

Vicky war mir bereits nach wenigen Seiten sympathisch. Um ihrer Freundin zu helfen, bewirbt sie sich als Erstharmonie = zukünftige Regentin in einer Glamourgesellschaft, welche sie eigentlich zutiefst verabscheut. Ihr Plan ist es an den Regenten Robin Dorville näher heranzukommen und sich an ihm zu rächen. Im Laufe des Buches merken wir, dass auch sie ihre Fehler und ihre Ecken und Kanten hat. Das hat mir richtig gut gefallen.

Robin ist total undurchsichtig. Auf der einen Seite ist er total sympathisch und liebevoll und im nächsten Moment ändert er sich um 180 Grad. Bisher habe ich nur äußerst selten einen Charakter in einem Buch gehabt, der so unglaublich vielseitig und undurchschaubar ist. Richtig toll!

Die anderen Charaktere im Buch haben ebenfalls eine feste Form und Struktur erhalten. So viele Personen – so viele unterschiedliche Eigenarten.
Anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich von der Geschichte halten soll. Es hat mich so viel an Selektion erinnert. Und dennoch ist die Geschichte anders und weitaus vielseitiger.

Die Geschichte nimmt ganz langsam Fahrt auf. Je mehr wir von der Gesellschaft und ihren Eigenarten erfahren, desto mysteriöser wird alles und desto mehr Fragen tun sich auf. In dieser Geschichte gibt es kein schwarz und kein weiß. Es verschwimmt vielmehr. Während ich mir einige Dinge sofort denken konnte, tappte ich bei anderen gänzlich im Dunkeln. Und auch wenn ich mir etwas denken konnte, so kam es dann doch wieder anders als gedacht.

Dieses Rätsel raten und dieses „mit fiebern“ hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass wir auch im zweiten Band viel im Dunkeln tappen dürfen und so einige „Wow“-Momente haben werden.

Fazit:

Ich war von diesem Buch außerordentlich gut unterhalten. Das Rätseln macht Spaß und die Überraschungsmomente lassen einen sprachlos zurück. Vielen Dank für das tolle Buch! Ich freue mich auf den zweiten Band und vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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