Rezension zu „Aquila“ von Ursula Poznanski

 

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein Adler – ähnlich wie auf einem Wappen abgebildet. Er ist ganz schwarz. Um den Adler herum sind die Farben gelb und rot. Die Buchstaben von dem Titel „Aquila“ sind goldfarbig und treten hervor. Sie verlaufen nach unten……

Kurz zum Inhalt des Buches:

Nika erwacht in der WG, die sie sich mit ihrer Mitbewohnerin Jenny in Siena, Italien teilt. Nachdem sie durch die Wohnung gelaufen ist und den Fernseher angemacht hat, ist klar: ihr fehlen 2 ganze Tage ihrer Erinnerung. Auf ihrem Spiegel steht „Letzte Chance“ und sie hat in der Hosentasche einen Zettel mit wirren Sätzen gefunden. Dabei handelt es sich um ihre eigene Handschrift. Ihre Mitbewohnerin Jenny bleibt zuerst verschwunden und wird dann tot aufgefunden. Jetzt muss Nika unbedingt herausfinden, was die letzten zwei Tage passiert ist.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass das Genre Thriller, wenn auch Jugend-Thriller noch recht neu für mich ist. Ich habe jedoch schon so viele gute Meinungen über die Bücher der Autorin gehört und musste mich unbedingt selbst davon überzeugen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Als Leser erwachen wir genauso ratlos, wie Nika und versuchen mit ihr den Rätseln auf die Spur zu kommen. Der Charakter von Nika hat mir gut gefallen. Sie lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn sie manchmal der Verzweiflung nahe war und kämpft weiter um die Lösung des großen Ganzen herauszufinden.
Das Buch ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Ich denke, dass ist beabsichtigt. Durch Nikas Gedächtnislücken, die man mit ihr zusammen in Laufe des Buches enträtselt können wir nicht sicher sein, dass Nika nicht doch für den Tod von Jenny verantwortlich ist.

Gleich zu Beginn konnte mich das Buch mit seinen Rätseln fesseln. Man versucht mitzuraten und freut sich über jeden Ansatz. Manche Dinge konnte man zwar entziffern oder auch „googeln“ – doch ergab sich der Sinn nicht. Also musste ich warten, was Nika so alles herausfindet. Aber auch das war sehr spannend.

Der Spannungsbogen steigt stetig an und auch wenn es zwei bis drei kleine Passagen gab, an denen das Buch drohte langweilig zu werden – so verstand es Frau Poznanski schnell das Ruder rumzureisen.

Ich muss sagen, dass ich mit den Auflösungen nicht so ganz zufrieden bin. Die Auflösung warum sie sich die Dinge aufgeschrieben hat, fand ich zwar gut, aber das „wie“ fand ich etwas fragwürdig. Doch ich möchte hier nicht spoilern. Genauso bin ich unschlüssig, was ich von der Auflösung halten soll, wie Jenny gestorben ist. Irgendwie nicht ganz so schlüssig. Doch jetzt müsst ihr leider selber lesen und euch fragen, ob ihr das genauso seht wie ich 😉

Fazit:

Mein erster Roman von Ursula Poznanski und ich war sehr begeistert. Trotz kleiner Kritikpunkte hatte ich die rund 400 Seiten in wenigen Tagen durch und hänge jetzt noch der Geschichte hinterher. Ich vergebe Fans von Jugendthrillern oder denen, die es werden möchten eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Schildkröten!

 

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei Ursula Poznanski

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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