Rezension zu “Virginia Rose (Feen-Saga)” von Hanna Marten

 

 

 

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 454 KB
Verlag: neobooks (4. Juni 2018)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B07D7NFZKG
Preis Ebook: 2,99 €
Preis Print: 8,99€

 

 

 

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist der Grund, warum ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Es ist einfach wunderschön.

Man sieht eine junge hübsche Frau, die in einem Baum sitzt. Um sie herum fliegen weiße Blütenblätter.

 

Kurz zum Inhalt des Buches:

Victoria ist eine Fee und lebt versteckt vor den Menschen in den Wäldern von Glendalough. Dort wurde sie vor vielen Jahren unbemerkt von Julians Mutter gezeichnet, die inzwischen verstorben ist. Julian reist für ein Schulprojekt nach Glendalough und macht sich auf die Spur nach dem Ursprung der Zeichnung. Dabei stößt er auf Victoria und seine bisherige Welt gerät ins Wanken.

 

Meine Meinung zu dem Buch:

 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Hanna Marten hat eine wunderbare Art zu schreiben und ich bin gut in die Geschichte hineingekommen.

Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht Victoria geschrieben. Sie ist der Hauptcharakter, um den es in dem Buch geht. Daneben haben wir Julian. Seine Sicht erfahren wir nur durch den allwissenden Erzähler und das finde ich sehr schade. Gerne hätte ich viel mehr über ihn und seine Emotionen erfahren.

Julians Vater hat sich nach dem Tod von seiner Frau voll und ganz in die Arbeit gestürzt und ist nicht für Julian da. Auch als Julian Rat sucht, tut er einfach nur beschäftigt und nimmt sich keine Zeit für ihn. Dabei hat Julian ihm gesagt, dass er eine Klassenfahrt macht. Das ist  mir klar geworden. Doch finde ich die Beweggründe, warum sein Vater so handelt, sind etwas kurz gekommen. Für meinen Geschmack fehlt hier ein wenig an Erklärung oder an der Sichtweise von seinem Vater. Julian selbst bleibt am Anfang noch etwas blass, doch das legt sich bald.

Victoria lernen wir gleich kennen und so auch Max, einen Hund, der nur in Victorias Gegenwart sprechen kann. Victoria und Max waren mir sofort sympathisch und über Max konnte ich so viel schmunzeln. Er ist meine Lieblingsfigur in dem Buch.

Wir merken bald, dass hinter allem ein böser Fluch steckt und ehe wir uns versehen klopft das Böse an. Die böse Fee ist herrlich böse, doch auch hier hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht. Klar, dient alles zum Erhalt der Feenwelt, aber Victoria ist doch auch nicht  böse und ich hätte gerne gewusst warum die böse Fee – böse ist/wurde.

Das waren meine Kritikpunkte, die in der Bewertung einen Punkt kosten. Dafür muss ich sagen, war ich begeistert von der Geschichte und ihrer Vielfalt. Ja und auch von „meinem“ Max.

Fazit:

Trotz der Kritikpunkte war ich sehr von der Geschichte angetan. Ich freue mich auf ein weiteres Buch aus der Feder von Hanna Marten und vergebe 4 von 5 Schildkröten und eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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