Thrillerevent – Hier: Historische Berichte zu Werwölfen und Jack – The Ripper

Hallo meine Lieben,

im Rahmen des Thrillerfestivals des Papierverzier Verlags behandeln wir heute das Buch “Wolfswille” von Melanie Vogltanz. Es handelt sich bei dem Buch, um den 4. Band der “Schwarzes Blut”-Reihe. Die Bücher können unabhängig voneinander in verschiedener Reihenfolge gelesen werden. Sie sind alle in sich abgeschlossen.

 

Da es in dem Buch vor allem um “Werwölfe” und “Jack – the Ripper” geht, darf ich euch hiermit historische Berichte dazu zeigen:

 

Der Werwolf:

 

Wie stellen wir uns einen Werwolf vor?

Ein Werwolf setzt sich zusammen aus dem germanischen Wort „wer“, welches „Mann“ bedeutet und dem Wort „Wolf“. Der Werwolf ist also eine Mischung aus einem Mann/Menschen und einem Wolf.
Ein Werwolf verwandelt sich nach den gängigsten Überlieferungen bei Vollmond von einem Menschen in einen (Wer-)Wolf. Dies wird als Lykanthropie bezeichnet. Die Verwandlung von einem Menschen in ein Tier (z. B. Bär, Löwe, Leopard…) wird als Therianthropie bezeichnet und gelegentlich auch im Zusammenhang mit Vampirismus verwendet.

Legenden/Sagen/Mythen

Der Mythos des Werwolfs geht in der Geschichte weit zurück. Bereits im Gilgamesch-Epos (ca. 1800 – 1595 v. Chr.) zum Beispiel wird ein Schäfer von der Göttin Ishtar in einen Wolf verwandelt. Gottvater Zeus verwandelt Lykaon ebenfalls in einen Wolf. Ein Gott in Wolfsgestalt wurde von den Skythen verehrt.

Der (Wer-)Wolf von Ansbach

In der Geschichte haben wir z.B. den (Wer-)Wolf von Ansbach. Es wird vermutet, dass der Hunger einen Wolf dazu getrieben hat Menschen anzugreifen und zu fressen. Er tötete 2-3 Kinder. Der Wolf wurde mit Hilfe eines Huhns in einer Grube gefangen und getötet. Danach wurde ihm das Fell über die Ohren gezogen und ein Gesicht aus Pappe übergezogen. Zu guter Letzt wurde er aufgehängt.

 

Die Bestie des Gévaudan

Dies ist die Bezeichnung für ein Raubtier die in den Jahren 1764 – 1767 ca.100 Kinder, Jugendliche und Frauen tötete.

Das Tier war ungefähr so groß, wie ein einjähriges Rind. Der Körper war vorne massiger als hinten, die Kopfoberseite war flach. Das Fell war oben rötlich, unten weiß. An den Flanken hatte es Flecken und entlang der Wirbelsäule einen schwarzen Streifen. Am Vorderkörper war das Fell lang, am Hinterkopf und am Nacken hatte es einen Haarschopf und das Schwanzende war auffallend dick.

Die Überlieferungen besagen, dass er Menschen verschleppte. Also muss das Tier sehr stark gewesen sein und angeblich konnte es neun Meter weit springen.

Es begann eine Treibjagd bei der sehr viele Wölfe ihr Leben lassen mussten. Letztendlich wurde eine Tier gefangen, welches angeblich sehr groß war und eine sehr außergewöhnliche Fellfarbe hatte. Es wird jedoch gemunkelt, dass es sich bei der „Bestie“ um einen „normalen“ Wolf handelte.

In einer Fernsehdokumentation wird sogar vermutet, dass es sich bei dem Tier um eine Hyäne gehandelt haben könnte.

 

Wrukolakas

Im griechischen Volksglauben bezeichnet dies einen Vampir, im Slawischen einen Werwolf.

Ein frevelhafter Lebenswandel, eine Bestattung in ungeweihter Erde etc. führe dazu, dass man sich nach seinem Tod in einen Wrykólakas verwandelt.

Ein getöteter Werwolf verwandle sich nach dem Tod in einen Vampir, der dabei die Fangzähne, die behaarten Handflächen und die glühenden Augen des Werwolfs übernimmt.

Deshalb wurde damals das Grab nach 40 Tagen geöffnet, um zu sehen, ob der Leichnam bereits verwest. Sollte die Verwesung nicht eingesetzt haben, so galt der Leichnam als vom Teufel besessen und musste vernichtet werden.

 

Jack – the Ripper:

Jack – the Ripper bedeutet auf Deutsch: Jack – der Aufschlitzer.

Es handelt sich hierbei um das Synonym eines Serienmörders, der im Jahre 1888 im Londoner East End mindestens fünf Prostituierte ermordet haben soll. Der Mörder wurde nie gefasst und die Identität des Mörders gibt heute noch Anlass für Spekulationen. Der Name Jack – the Ripper stammt aus einem Brief, welcher 1888 an die Central News Agency gesendet wurde.

 

Die Whitechappel-Morde

Hierbei handelt es sich um 11 Morde, die zwischen 1888 – 1891 in Whitechappel und den angrenzenden Stadtteilen stattgefunden haben. 5 Morde wurden offenbar von ein und derselben Person durchgeführt, während die anderen 6 Morde umstritten sind.

Frühes Opfer:

Emma Elisabeth Smith wurde entführt und vergewaltigt. Als sie gefunden wurde, war ihr Genitalbereich verletzt. Kurze Zeit später verstarb sie an ihren Verletzungen.

Die Kanonischen Fünf:

Martha Tabram wurde mit 39 Messerstichen ermordet. Wegen der zeitlichen Nähe und der Brutalität wird der Mord, Jack – the Ripper zugeschrieben.

Mary-Ann Nichols wurde ebenfalls in Whitechappel aufgefunden. Ihre Kehle war durchgeschnitten und ihr Unterleib war geöffnet, um die Gedärme freizulegen.

Annie Chapmann wurde mit zwei Schnitten die Kehle durchtrennt. Der Unterleib wurde vollständig geöffnet und ausgeweidet. Später wurde festgestellt, dass die Bauchdecke – sowie die Gebärmutter fehlt.

Elisabeth Stride wurde in der Nacht des sogenannten „Double-Event“ermordet. Im Gegensatz zu den anderen Morden wurde ihr lediglich die Kehle durchgeschnitten. Es stellt sich die Frage, ob der Täter bei seiner Tat gestört wurde oder ob es ein anderer Täter war.

44 Minuten später wurde Catherine Eddowes gefunden. Ihr Leichnam war ähnlich verstümmelt, wie der Leichnam von Annie Chapman. Neben der halben Gebärmutter fehlte die linke Niere. Darüber hinaus wurde neben der durchgeschnittenen Kehle auch das Gesicht verstümmelt.

Mary Jane Kellys wurde in ihrem Zimmer entdeckt. Ihre Kehle war durchgeschnitten, das Gesicht war stark verstümmelt, und Brustkorb und Unterleib waren stark verstümmelt. Die inneren Organe lagen verstreut in ihrem Zimmer. Das Herz fehlte und Teile des Muskelfleisches wurden entfernt.

Spätere Morde:

Mary Jane Kelly gilt als letztes Opfer von Jack – the Ripper. Als Grund für das plötzliche Ende der Mordserie wird der Tod, Einweisung in eine Psychiatrie oder das Verlassen des Landes angenommen. Ob die letzten Morde ebenfalls von Jack – the Ripper waren ist fraglich.

Ermittlungen/Tatverdächtige

Die Ermittlungen waren in der damaligen Zeit weit weniger fortschrittlich als heute. Einige Tatverdächtige sind bekannt.

Aaron Kosminski war ein polnischer Einwanderer. Er war psyschisch krank und wurde später in eine Anstalt eingewiesen. Das Ergebnis einer DNS-Analyse der Spuren von Eddowes Halstuch stimmen mit denen von Kosminski überein. Kosminski war einer der Hauptverdächtigen im Ripper-Fall. Heutzutage bestehen Zweifel an der Genauigkeit des Tests.

 

Vielen Dank für euren Besuch auf meiner Seite. Ich hoffe ich konnte euch die Welt der Werwölfe und Jack – the Ripper ein wenig näher bringen.

Quellen:www.wikipedia.org

Bilder: www.pixabay.com

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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