Rezension zu “Unter schwarzen Federn” von Sabrina Schuh


Titel: Unter schwarzen Federn
Autor: Sabrina Schuh
Genre: Märchenadaption
Seitenzahl: 250 Seiten
Erschienen: 13.Februar 2018

Kindle Edion: 2,99 €

Taschenbuch: 9,99 €

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem ist eine Brücke zu sehen, die über einen Fluss geht. Am Ufer sitzt eine schlanke junge Frau. Sie hat schwarze Haare und ein schwarzes Kleid an. Im unteren Bild schwimmt ein stolzer Schwan. Schwarze Feder „verteilen“ sich über dem Cover.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Fee wird in der Schule schwer gemobbt und schikaniert. Ihr Leben und jeder ihrer Tage ist die Hölle. Sie sieht irgendwann keinen anderen Ausweg mehr und unternimmt einen Suizidversuch. Dieser wird von Markus vereitelt. Er bringt Fee dazu eine Therapie zu beginnen. Doch hat dieser überhaupt Aussicht auf Erfolg?

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich lese sehr gerne Märchenadaptionen und als die Chance an der Teilnahme zu einer Leserunde für das Buch kam, habe ich mich gleich beworben. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch.
Der Einstieg in das Buch ist mit sehr leicht gefallen und ich war nach kurzer Zeit bereits von der Geschichte gefesselt. Der Schreibstil ist locker und flüssig – die Seiten flogen nur so dahin. Es handelt sich um 56 Kapitel plus Epilog. Doch diese lassen sich schnell lesen. Die Sichtweisen wechseln zwischen Fee und Markus und sind in der „Ich-Form“ geschrieben. So bekommen wir die Emotionen von beiden vermittelt.
Fee und Markus treffen an dem schicksalhaften Tag aufeinander. Fee ist am Ende angelangt – sie kann nicht mehr und will nicht mehr Leben. Deshalb versucht sie ihrem Leben ein Ende zu setzen. Die Attacken auf sie waren zu viel und sie ist psychisch am Ende. Durch den wunderbaren Schreibstil von Sabrina bekommen wir das ganze gut vermittelt.
Markus ist das Gegenteil von Fee. Er ist Schulsprecher, ist beliebt und Star des Basketballteams. Doch auch er hat mit einer psychischen Belastung zu kämpfen. Er nimmt sich an diesem Tag Fee an und sorgt dafür, dass sie angemessene Hilfe bekommt. Außerdem versucht er ein Freund für sie zu sein.
Trotz des lockeren Schreibstils bekommen wir die vollen Emotionen und Gefühle zu spüren. Man kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Alles ist überaus authentisch und nachvollziehbar. Mich hat vor allem der Tiefgang sehr überrascht. Alleine die bildhafte Sprache vermittelt uns alles.
Sabrina Schuh hat das Thema Mobbing gekonnt mit dem Märchen „Das hässliche Entlein“ verbunden. Es ist ihr mehr als gelungen.

Fazit:

Eine wunderbar gelungene Märchenadaption. Ich empfehle es allen Leuten die mit Mobbing in Kontakt treten und ich könnte es mir gut als Schullektüre vorstellen. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung und volle 5 von 5 Schildkröten.

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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