Rezension zu Winterfeuer von Aileen P. Roberts und Stephan Lössl

 

  • Taschenbuch: 502 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer Verlag; Auflage: 1 (2. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959623453
  • ISBN-13: 978-3959623452
  • Preis Ebook: 4,99 €
  • Preis Print: 14,95 €

 

 

 

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Buch ist ein Steinkreis zu sehen. Der Himmel ist in zartes rosa getaucht. Eine junge Frau schreitet durch diesen Steinkreis.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Die junge Caitir lebt in einer Siedlung an der Westbucht im Zeitalter der Jungsteinzeit. Sie wartet auf ihre Vision, damit sie endlich bei den Steinweisen aufgenommen werden kann. Ihr Vater möchte sie endlich verheiraten und hat Brork vom Adlerclan dafür ausersehen, sofern sie nicht endlich ihre Vision erhält. Somit wächst der Druck auf Caitir endlich die Vision zu erhalten. Caitir bekommt zwar ihre Vision, doch wird durch den Steinkreis in unsere Zeit katapultiert. Wie kommt sie nun zurück und ist es denn überhaupt möglich?

Andrew ist ein Reiseführer in Schottland. Die Reisenden haben jedoch keinen Sinn für die Schönheiten von Schottland und somit lernt er Dianne kennen und lässt sich von ihr die Ausgrabungen am Ness of Brodgar zeigen.
Kurz darauf in der Nacht erscheint ihm ein Licht nahe der Ausgrabungsstätte. Er macht sich auf den Weg dahin. Dort trifft er jedoch auf die völlig verängstigte Caitir, die glaubt Andrew sei Schuld an der Zerstörung ihres Dorfes.

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich muss sagen, ich hatte etwas Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Anfangs passiert nicht sonderlich viel und sobald endlich etwas passiert, ist der Spannungsbogen auch wieder flach. Ich habe deshalb das Buch unterbrochen, um es mir an Weihnachten in Ruhe noch einmal zu nehmen. Das war gut so, denn man muss sich voll und ganz auf dieses Buch einlassen.
Das Buch hat mich zu dem Zeitpunkt richtig gepackt, an dem Caitir wieder zurück in ihre Zeit gerufen wurde und Andrew gleich mit. Wir haben es also nicht mit einer üblichen Zeitreise-Geschichte zu tun. Sondern hier reisen beide Seiten.
Beide haben mir der jeweiligen Zeit und den Gebrächen und Sitten zu kämpfen. Während Caitir beim Anblick eines Fernsehers erschrickt, war es für Andrew schwer die Bräuche in der anderen Zeit zu verstehen.
Caitirs Zeit wird sehr anschaulich und sehr authentisch beschrieben. Dennoch frage ich mich, ob das wirklich so gewesen sein könnte. Ich fand die Leute irgendwie nicht primitiv genug. Andererseits – wer weiß schon, wie es damals wirklich war und wie die Menschen damals waren. Vielleicht haben sie sich gar nicht so groß von uns unterschieden. Bis auf ihre Bräuche eben.
Die Ankunft Andrews sorgte für Probleme und somit auch für einen ansteigenden Spannungsbogen. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und wollte einfach wissen, wie es weitergeht.
Es gab auch ein paar ungeahnte Wendungen und ein paar Wendungen, die man im Laufe der Geschichte geahnt hat. Doch dies hat der Geschichte keinen Abbruch getan.
Mir hat die Reise in die Zeit von Caitir viel besser gefallen, als unsere Zeit. Diesen Erzählstrang habe ich teilweise sogar als etwas langatmig empfunden, was ich sehr schade fand. Ich habe die Stellen ehrlich gesagt etwas quer gelesen. Doch die anderen waren wieder interessant und spannend.

Fazit:

Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, welches mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt wurde. Dies hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.
Ich vergebe eine klare Leseempfehlung für Fans von Zeitreisen und von Geschichten aus der Steinzeit und 4 von 5 Schildkröten!

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.