Tag 3 der Blogtour Twins von Tonia Krüger – Thema: Einfügen in eine fremde Gesellschaft

 

Herzlich Willkommen zum 3. Tag unser Blogtour “Twins” von Tonia Krüger!

Am ersten Tag unserer Blogtour habt ihr bereits Tonia Krüger und ihre “Twins-Reihe” in einem Beitrag von Annette kennen gelernt. Am zweiten Tag hat euch Steffi einen Einblick in das Thema: Geschwisterliebe – Geschwisterhass gegeben.

Heute, dem dritten Tag unserer Blogtour, habe ich das Thema “Einfügen in eine fremde Gesellschaft” für euch vorbereitet.

In unseren Büchern geht es um die Zwillinge Julliane und Nell, die laut Gesetz nicht zusammen im System leben dürfen. In dem System der Gesellschaft sind keine Zwillinge vorgesehen. Es gibt nur Individuen. Eine von ihnen wird also nicht weiter in dem System bleiben dürfen. Deshalb muss eine von ihnen über die große Mauer gehen. Hinter dieser Mauer liegt das Getto und somit die Menschen, die es nicht Wert sind im System zu leben.  Ein Zwilling wird also ins Getto verbannt und muss sich dort in die Gesellschaft einfügen. Im System gibt es hochentwickelte Technologien, während dies im Getto nicht der Fall ist. Auch die medizinische Versorgung ist eher dürftig.

Das Einfügen in die fremde Gesellschaft als schwierig, denn im Getto begegnen die Leute den Ausgestoßenen mit Argwohn:

“…eine Ausgestoßene. Der glänzende dunkelblaue Stoff ihrer Kleidung verriet augenblicklich ihre Herkunft. …… Echte Dankbarkeit zeigten sie darüber hinaus selten. Manche glaubten auch nach Jahren noch, sie seien die besseren Menschen…” (Ebook Band 1, Kapitel 4)

“….Zumal man im Dorf dazu neigte, den Externen prinzipiell die Schuld an allem zu geben. Ein Unwetter? Sicher hatte das System das Wetter manipuliert! Eine Krankheitsepidemie? Ein Externer musste ein Virus eingeschleppt haben. Einige weigerten sich sogar, ihre Kinder in die Dorfschule zu schicken, weil dort eine der Externen als Lehrerin arbeitete…” (Ebook Band 1, Kapitel 6)

Die Vorurteile sind auf beiden Seiten groß und ich habe versucht mich in die jeweiligen Personen hineinzuversetzen. Wie würde es uns ergehen, wenn wir auf einmal aus unserem Lebensstandard gerissen und mit sehr einfachen Verhältnissen klar kommen müssten?

Quelle Bild: www.pixabay.com

Doch auch die Ausgestoßenen haben ihre Vorurteile gegenüber der Menschen aus dem Getto:

“…aber im Getto schienen andere Gesetze zu gelten. Sie hatte keine Ahnung, was ein Totem sein sollte. Die Alte war verrückt, aber ihre Medizin half – das musste Nell zugeben. Sie schmeckte scheußlich, stank und war oft eine schmutzige Angelegenheit –, insgesamt nichts im Vergleich zu den handlichen Pillen, die sie gewohnt war. Trotzdem linderten sie ihre Schmerzen, sorgten dafür, dass ihre Wunden heilten und Nell nachts Schlaf fand. Entgeistert hatte Nell begreifen müssen, dass es alles war, was sie im Getto hatten, und vermutlich musste sie den Leuten auch noch dankbar sein, dass sie ihr von dem wenigen gaben, was sie besaßen…” (Ebook, Band 1, Kapitel 7)

Quelle Bild: www.pixabay.com

 

“…Im System glaubten sie, wer ins Getto ausgewiesen wurde, der wurde in die Freiheit ausgewiesen – hatte keinen Grund mehr, morgens aufzustehen, kannte keine Regeln, musste in ständiger Angst sein, der Nächste würde ihm sein Messer in den Rücken stoßen, weil man das größere Stück Brot bekommen hatte, dürfe nicht auf Hilfe hoffen, weil kein ehrlicher Vertrag möglich und jeder andere nur an seinem eigenen Wohl interessiert war. Sie hatten sich geirrt. Es gab Regeln im Getto und die Menschen hielten sich streng daran…” (Ebook, Band 1, Kapitel 7)

“… Anfangs, als sie Althea auf die Suche begleitet hatte, erschienen ihr die Kratzerei in der Erde und die Zupferei an den Baumstämmen als reiner Irrsinn und die Verabreichung der Ernte bei Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten als Wunderglaube. Tatsächlich steckte hinter Altheas Salben, Tinkturen und Teemischungen jedoch mehr Wissenschaft, als es auf den ersten Blick schien. Tatsächlich funktionierte nichts davon so effizient, unkompliziert und sauber wie im System, aber da es alles war, was sie hatten, hielt Nell es für nützlich, sich damit auszukennen…” (Ebook, Band 1, Kapitel 8)

Quelle Bild: www.pixabay.com

Fazit:

Nur wenn beide Seiten einen Schritt auf die andere Seite zugehen können die Differnzen überwunden werden und nur durch einen Austausch können Vorurteile bekämpft werden.


Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 9.7.2017 um 23:59 Uhr.


Gewinnmöglichkeiten:

7 x 1 E-Book im Wunschformat zur freien Auswahl aus der Twins – Reihe

Beantworte folgende Frage:

Was denken die Menschen im Getto über die Ausgestoßenen?


Seid auch morgen wieder dabei. Tati hat euch einen Beitrag über die “Fabrikarbeit” vorbereitet. Sammelt weiter Lose für den Lostopf 🙂


 

Blogtourfahrplan:

Tag 1: Tonia Krüger und ihre Twins – Reihe bei Annette http://bitterbluesbookworld.blogspot.de

Tag 2: Geschwisterhass – Geschwisterliebe bei Steffi http://leseengelsblog.blogspot.de/

Tag 3: Einfügen in eine fremde Gesellschaft bei Marion https://fraeulein-m-liebt-buecher.de/

Tag 4: Fabrikarbeit bei Tati
https://derbuecherfuchs.com/

Tag 5: Verschwörung bei Annika https://kathrinsbooklove.wordpress.com/

Tag 6: Die Große Mauer bei Stefanie
http://tausend-leben.blogspot.de/

Tag 7: Verrat/Vertrauensbruch beiAnn-Sophie http://readingisliketakingajourney.blogspot.de/

Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

 

Quellen: Das Ebook Twins – Die Verbannung von Tonia Krüger,

                 Bilder: pixabay.com

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

10 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    O.K. als erstes Mal begegnen die Menschen/Leute… den Ausgestoßenen mit Argwohn und entsprechenden Vorurteilen gleich welcher Art….

    Die Schuld z.B. für eine Krankheitsepidemie? Klar, ein Externer musste ein Virus eingeschleppt haben. Oder man einige weigerten sich sogar, ihre Kinder in die Dorfschule zu schicken, weil dort eine der Externen als Lehrerin arbeitete…”

    Eines sicherlich von noch mehr Beispielen.

    Danke für den heutigen Beitrag ….LG..Karin…

  2. Die Menschen im Ghetto stehen den Ausgestoßenen mit großer Skepsis gegenüber.
    Sind es Spione? Übertragen sie Krankheiten? Die halten sich doch für was Besseres!
    Alles verständliche Reaktionen, denkt man daran, wie sie dort leben. Abgeschottet von jeglicher Entwicklung…
    Ein wirklich spannendes Thema….

  3. Hey,

    man begegnet ihnen nicht freundlich, sondern voller Vorurteile. Anstatt die Leute einfach kennenzulernen mit dem Wissen, dass jeder anders ist, werden sie alle als unfreundlich und eitel abgestempelt. Wenn etwas Schlimmes passiert, wird gleich daran gedacht, dass die Ausgestoßenen oder das System schuld sind.
    Ich denke dieses Denken, ist von Angst und Unwissenheit geprägt.

    Gruß Isbel

  4. Sie begegnen ihnen mit großer Skepsis, was ja auch nicht verwunderlich ist. Sie haben viele Vorurteile.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  5. Sie haben viele Vorurteile gegenüber den Ausgestoßenen und begegnen ihnen nicht gerade mit Freude und offenen Armen.

  6. Hallo,
    Argwohn, Skepsis und Vorurteile sind Bestandteile der Denkweise über die Ausgestoßenen.

    lg, Jutta

  7. Hallo Marion,

    das Misstrauen gegenüber den Ausgestoßenen ist groß. Sie werden immer sofort verdächtigt, wenn etwas Schlimmes passiert und ein Sündenbock her muss, und die vielen Vorurteile machen sie mehr und mehr zu dem, was ihre Bezeichnung “Ausgestoßene” bedeutet.

    Liebe Grüße!

  8. Die Ausgestoßenen halten sich angeblich für etwas Besseres (was wohl auch zu Beginn oft der Fall ist) und ihnen wird schnell die Schuld für Unheil angehängt.

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