Autorenvorstellung: Heute: Sandra Andrea Huber

Heute darf ich euch die liebe Sandra Andrea Huber und ihre Werke kurz vorstellen. Sie hat sich meinen Fragen mit interessanten und ausführlichen Antworten gestellt. 😉

1. Seit wann schreibst du und wann hast du für dich den Entschluss gefasst Autorin zu werden?

Die erste Geschichte, die ich schrieb, schrieb ich ungefähr mit sieben. Sie umfasste zwei Seiten und hieß „Donald Duck und die geheimnisvolle Welt“. Heute würde sie wohl als Urheberrechtsverletzung bezeichnet, orientiert sie sich doch stark an „Jack and the Giants“ 😉

Während der Schulzeit folgten längere Kurzgeschichten, allesamt als Gruselgeschichten zu bezeichnen. Dementsprechend die Titel „Merkwürdige Begegnung im Nebel“ oder auch „Das Geisterschloss“. Danach folgte lange Zeit nichts. Meine Ausbildung zur psychologischen Beraterin 2011, verbunden mit meinem Interesse an spirituellen Themen, hat schließlich mein erstes Buch – ein Ratgeber -hervorgebracht. Im Anschluss folgten der erste Roman und dann auch schon der nächste. Seither verbringe ich den Großteil meiner (Frei)Zeit mit Schreiben und kann es mir nicht mehr anders vorstellen.

 

2. Welche Bücher hast du als Kind gelesen?

Ich erinnere mich an:

– Grimms Märchen

– Mio, mein Mio

– Herr Abrakadabra und das Spukhotel

– Momo

– Tote Schlossherrn lächeln nicht

– Die unendliche Geschichte

– Pony Peter

 

3. Gibt es ein Buch (oder mehrere), die man deiner Meinung nach unbedingt gelesen haben
sollte?

Jede Menge! Da man sich nach Frage 4 denken kann, wessen Bücher ich definitiv lesens- und empfehlenswert finde, möchte ich hier noch ein paar Werke anderer Autoren nennen. Ich beschränke mich auf, sagen wir vier Romane.

– Der Ozean am Ende der Straße von Neil Gaiman

– Das Herz im Glas von Katharina V. Haderer

– Die Autobiographie der Zeit von Lilly Lindner

– Nebelsilber von Tanja Heitmann

 

4. Hast du einen Lieblingsautor und/oder ein Lieblingsbuch?

Anne Bishop. Sie ist gewissermaßen meine Göttin, weil sie absolut phänomenale Geschichten schreiben und spinnen kann. Außerdem auf der Liste meiner Favoriten stehen: Maggie Stiefvater, Kai Meyer und Marie Graßhoff.

 

5. Wie würdest du das Genre deiner Bücher bezeichnen?

Um nicht zu viele Schubladen aufzumachen, breche ich sie einfach mal auf Fantasy, Liebe & Leben herunter. Ob diese ferner in der Frauen, Jugendbuch, Young-Adult oder All-Age-Sparte einzuordnen sind, sei dahingestellt. Ich bin für Genres, weil der Leser dadurch weiß, was er erwarten darf; die haargenaue Definition und Sortierung in Untergenres finde ich übertrieben und mühselig.

Was ich zu meinen Romanen noch sagen kann: Die Liebe kommt nie zu kurz, Tiefgang und ein Hauch Poesie lassen sich immer finden, die Fäden von Phantasie und Wirklichkeit verweben sich gern ineinander.

 

6. Woher nimmst du deine Inspirationen?

Von überall. Manchmal findet sie mich, manchmal finde ich sie. Im ernst; an Ideen mangelt es mir nicht. Mehr an der Zeit und Disziplin sie umzusetzen.

 

7. Gibt es eine oder mehrere Figuren aus deinem Buch, die dir besonders am Herzen
liegt/liegen? Wenn ja, was macht diese so besonders?

Alle meine Figuren liegen mir am Herzen. Ich denke, das geht kaum anders, immerhin verbringe ich unheimlich viel Zeit mit ihnen, sehe in ihre Köpfe und Herzen, verfolge jeden ihrer Schritte. Ich muss mich mit ihnen auseinandersetzen und beschäftigen, um sie zu verstehen – daraus entspringt unweigerlich eine enge Verbindung. Bezogen auf meine erschienenen Bücher steht mir Hannah, aus „Fühl, was du fühlst“ sehr nah, weil der Entstehungsgedanke ihrer Geschichte aus meinem eigenen Leben gegriffen ist.

 

8. Identifizierst du dich mit deinen Figuren?

In jedem Buch gibt es meist einen Charakter, der mir näher steht als alle anderen. Diesen kann man durchaus als Identifikationsfigur bezeichnen. Die Bösewichte muss ich nicht zwingend mögen; zumindest muss ich sie aber verstehen und mich in sie hineinversetzen können. Vielleicht gibt es deshalb nicht übermäßig viele/echte Bösewichte in meinen Geschichten: weil ich immer das Gute sehen will, selbst im Bösewicht. Das ist manchmal ein echtes Dilemma 😉 Das Böse kann allerdings viele Formen annehmen. Selbstzerstörerisches Verhalten beispielsweise ist wie ein Dämon, der das Leben zur Hölle machen kann.

 

9. Du hast uns schon einen Schnipsel über #ProjektNacht verraten? Möchtest du uns noch mehr Einblick dazu verschaffen?

Ich traue mich noch nicht so recht. Ich fürchte – Achtung, Paranoia-Alarm – dass ich die Magie der Geschichte „zerrede“, wenn ich (laut) darüber spreche oder dass jemand meine Idee einfangen und etwas Ähnliches daraus spinnen könnte.

Blödsinnig, ich weiß. Ich habe schlicht Bauchschmerzen von etwas zu sprechen, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Damit meine ich, dass ich nach fast 100.000 Wörtern immer noch nicht weiß, wie und wo die Geschichte enden wird. Ja, das ist möglich ^^

Aus diesem Grund flüstere ich euch nun ein paar Dinge über #ProjektNacht.

Es handelt sich um Urban-Fantasy, die sich mit nicht mehr oder weniger als dem Sinn oder Nicht-Sinn des Menschseins, den Geheimnissen des Lebens und, vor allen Dingen, mit Träumen beschäftigt. Ob der Roman nun eher als Jugendbuch, Young-Adult oder All-Age einzustufen ist, kann ich nicht sagen. Wie bereits erwähnt: Die richtigen Leser werden es lesen, unabhängig davon, ob sie nun als Zielgruppe definiert sind oder nicht. Ferner erwarten darf man: Dramatik und Emotionen in großen Mengen und Liebe, die auch in der Finsternis leuchtet.

PS: Ob ich einen an der Klatsche habe? Aber ganz bestimmt! Gerade das macht doch die Besten aus, nicht wahr? 😉

 

10. Ganz ehrlich: Hast du auch manchmal Schreibblockaden? Wenn ja, wie bekämpfst du diese?

Das ganze letzte Jahr bestand praktisch aus einer Schreibblockade; aus dem Grund liegt meine letzte Veröffentlichung auch schon so lange zurück. Ich hatte den Glauben verloren je wieder irgendetwas – obendrein Gutes – zu Papier zu bringen. Aus diesem Tal bin ich raus, auch wenn ich dann und wann darüber stolpere und gefährlich nah am Abgrund balanciere.

Bei mir persönlich sind Schreibblockaden eng mit meinem Hang zum Perfektionismus und meiner Neigung zu Selbstzweifeln verknüpft. Das heißt im Klartext: Ich kämpfe die meiste Zeit gegen mich und nicht gegen die Geschichte. Ein aussichtsloser Kampf, der nur dann gewonnen wird, wenn man aufhört zu kämpfen und einfach schreibt.

 

11. Was wünschst du dir von deinen Lesern?

Erstmal, dass sie zu meinen Lesern werden 😉 Dann, dass sie Freude an meinen Werken haben, sie weiterempfehlen und/oder Feedback auf einem der einschlägigen Portale hinterlassen.

Ich schreibe, weil ich schreiben will. Anders als früher sage ich nun aber auch: Ich schreibe, weil ich gelesen werden will 🙂

 


Buchvorstellung:

Dark Romantasy voller Magie, Poesie , großen Emotionen und Dramatik,
einer Menge Herausforderungen und Entscheidungen,
der Frage nach richtig und falsch, Gut und Böse.

Ein Zauber, der zu einem Fluch wird.

Hüter, die zu dunklen Wesen werden.

Licht inmitten von Dunkelheit.

Die Wege des Halbsensaten Nikolaj und des Menschenmädchens Gwen kreuzen sich im Kindesalter. Von diesem Tag an sind ihre Leben unwiderruflich miteinander verwoben. Nach einer gewaltsamen Trennung finden sie als Erwachsene erneut zueinander, doch die Jahre haben Spuren hinterlassen. Vor allem bei Nikolaj. Er offenbart Gwen seine wahre Natur, weil er befürchtet, sie sonst zu verlieren. Doch die Angst, dass sie sich von ihm abwenden wird, frisst ihn weiterhin von innen heraus auf. Schnell kommt weit mehr an die Oberfläche, als ihm lieb ist. All die Ereignisse und Enthüllungen stellen ihre Verbindung auf eine harte Probe. Darüber hinaus muss Gwen entdecken, dass nicht nur Nikolaj von Geheimnissen umgeben ist …

Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Gnade, Akzeptanz.

Und allem voran: um Liebe.

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LESERSTIMMEN

»Die Autorin fragt den Leser zwischen den Zeilen, was man bereit ist für die Liebe zu geben. Im Grunde ist es eine Grundsatzdiskussion über das Geben und Nehmen in der Beziehung, verpackt in eine Geschichte mit Magie und Poesie, die einem als Leser zum nachdenken anregt und Fragen über die Liebe als solche aufwirft.« (In Flagranti Books)

»Eine eigene Art zu schreiben und eine fantastische Geschichte wird kombiniert zu einem sehr guten und lesenswertem Buch. Es gibt einige Fragen, die mir keine Ruhe lassen und ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Autorin die Situationen klären wird.« (Griinsekatzes Leseecke)

»Die Protagonisten sind sehr eigen gestaltet und ihre Verbindung sehr zerbrechlich. Wer Fantasy und Liebe, vereint mit dunkler Mystik und Drama mag, sollte unbedingt dieses Buch lesen!« (constantine auf LovelyBooks)

»Wer gern paranormale Liebesromane liest, wird mit diesen auf jeden Fall überrascht werden. Er hebt sich sehr durch seine Andersartigkeit von der Masse ab und strickt eine Welt, die es so noch nicht gab.« (sharon.bakerliest)

»Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, poetisch, verschnörkelt an manchen Stellen, dann wieder hart und düster an Anderen. Deutlich tiefsinniger, als die Bücher, die ich bisher aus diesem Genre gelesen habe, hat es mich erst überrascht und doch vollends überzeugt!« (Federzauber auf LovelyBooks)

Veröffentlicht von marion

"Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden" Carl Peter Fröhling

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