Rezension zu „Holly und die Sache mit den Wünschen“ von Kerstin Barth

Kurz zum Cover des Buches:
Das Cover passt wunderbar Inhalt des Buches. Auf dem Cover sehen wir eine lachende junge Frau. Sie hält einen Blumenstrauß in der Hand und sieht glücklich aus. Im Hintergrund sehen wir den Pariser Eifelturm.
Kurz zum Inhalt des Buches:
Holly wünscht sich nichts sehnlicher als endlich den Mann fürs Leben kennen zu lernen. Nach vielen gescheiterten Versuchen hecken ihre Freundin Maren und Oma Yoda einen Plan aus, wie Holly ihren Traumprinzen kennen lernen wird. Kurz darauf fährt sie mit ihm nach Paris und alles könnte so schön sein, wenn nicht…
Meine Meinung zu dem Buch:
Ich bedanke mich bei Kerstin Barth für das Rezensionsexemplar. Das hat meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst.
Holly hat mir richtig gut gefallen. Sie ist sehr sympathisch und liebenswert. Doch ihr Manko ist, dass sie mit aller Gewalt versucht einen Mann fürs Leben zu finden. Alle möglichen Versuche scheitern. Ihre Oma Yoda und Maren fädeln daraufhin etwas ein, was sie mit einem Mann nach Paris bringt. Auch der Mann war mir sofort sympathisch. Er ist außerordentlich aufmerksam und trägt Holly förmlich auf Händen. Bevor sie einen Wunsch äußert, scheint er schon zu wissen, was sie möchte. Und so verdreht er Holly gehörig den Kopf.
Ich muss sagen, dass mir der Einstieg in das Buch dieses Mal nicht so leicht gefallen ist. Obwohl mir Holly sofort sympathisch war, fand ich den Anfang nicht besonders fesselnd. Das hat sich erst nach ca. 40 % ergeben, als sie zusammen nach Paris fliegen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt einen die Story gefangen. Wir fiebern mit Holly und wir lachen mit ihr. An ein paar Punkten war sie mir ein bisschen zu naiv. Doch frage ich mich auch jetzt noch, ob ich zu kritisch bin. Holly wünscht sich so sehr einen Mann, dass sie alles dafür gibt. Doch tief im Innern weiß sie, dass sie sich einer Illusion hingibt. Ich habe mich gefragt, wie ich reagieren würde. Wäre ich auch so naiv? Ja, vielleicht.
Auf jeden Fall konnte ich ab diesem Zeitpunkt das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und ob Holly ihr Happy End bekommt. Doch das müsst ihr jedoch selbst herausfinden 😉
Fazit:
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten war ich sehr von dem süßen Roman angetan. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne eine zuckersüße und leichte Liebesgeschichte lesen. Ich vergebe 4 von 5 Schildkröten!

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei der Autorin!

Rezension zu „Aquila“ von Ursula Poznanski

 

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist ein Adler – ähnlich wie auf einem Wappen abgebildet. Er ist ganz schwarz. Um den Adler herum sind die Farben gelb und rot. Die Buchstaben von dem Titel „Aquila“ sind goldfarbig und treten hervor. Sie verlaufen nach unten……

Kurz zum Inhalt des Buches:

Nika erwacht in der WG, die sie sich mit ihrer Mitbewohnerin Jenny in Siena, Italien teilt. Nachdem sie durch die Wohnung gelaufen ist und den Fernseher angemacht hat, ist klar: ihr fehlen 2 ganze Tage ihrer Erinnerung. Auf ihrem Spiegel steht „Letzte Chance“ und sie hat in der Hosentasche einen Zettel mit wirren Sätzen gefunden. Dabei handelt es sich um ihre eigene Handschrift. Ihre Mitbewohnerin Jenny bleibt zuerst verschwunden und wird dann tot aufgefunden. Jetzt muss Nika unbedingt herausfinden, was die letzten zwei Tage passiert ist.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass das Genre Thriller, wenn auch Jugend-Thriller noch recht neu für mich ist. Ich habe jedoch schon so viele gute Meinungen über die Bücher der Autorin gehört und musste mich unbedingt selbst davon überzeugen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Als Leser erwachen wir genauso ratlos, wie Nika und versuchen mit ihr den Rätseln auf die Spur zu kommen. Der Charakter von Nika hat mir gut gefallen. Sie lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn sie manchmal der Verzweiflung nahe war und kämpft weiter um die Lösung des großen Ganzen herauszufinden.
Das Buch ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Ich denke, dass ist beabsichtigt. Durch Nikas Gedächtnislücken, die man mit ihr zusammen in Laufe des Buches enträtselt können wir nicht sicher sein, dass Nika nicht doch für den Tod von Jenny verantwortlich ist.

Gleich zu Beginn konnte mich das Buch mit seinen Rätseln fesseln. Man versucht mitzuraten und freut sich über jeden Ansatz. Manche Dinge konnte man zwar entziffern oder auch „googeln“ – doch ergab sich der Sinn nicht. Also musste ich warten, was Nika so alles herausfindet. Aber auch das war sehr spannend.

Der Spannungsbogen steigt stetig an und auch wenn es zwei bis drei kleine Passagen gab, an denen das Buch drohte langweilig zu werden – so verstand es Frau Poznanski schnell das Ruder rumzureisen.

Ich muss sagen, dass ich mit den Auflösungen nicht so ganz zufrieden bin. Die Auflösung warum sie sich die Dinge aufgeschrieben hat, fand ich zwar gut, aber das „wie“ fand ich etwas fragwürdig. Doch ich möchte hier nicht spoilern. Genauso bin ich unschlüssig, was ich von der Auflösung halten soll, wie Jenny gestorben ist. Irgendwie nicht ganz so schlüssig. Doch jetzt müsst ihr leider selber lesen und euch fragen, ob ihr das genauso seht wie ich 😉

Fazit:

Mein erster Roman von Ursula Poznanski und ich war sehr begeistert. Trotz kleiner Kritikpunkte hatte ich die rund 400 Seiten in wenigen Tagen durch und hänge jetzt noch der Geschichte hinterher. Ich vergebe Fans von Jugendthrillern oder denen, die es werden möchten eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Schildkröten!

 

Die Rechte zu Cover und Inhalt liegen bei Ursula Poznanski

Rezension zu „Die verschollene Rasse Mensch“ von Celeste Ealain

 

 

 

 

Kurz zum Cover des Buches:

Auf dem Cover ist eine junge Frau abgebildet. Sie ist im Wasser und ihre Haare umspielen ihr Gesicht. Sie sieht zufrieden aus. Am Rand des Covers steigen Luftblasen auf…

Kurz zum Inhalt des Buches:

Linnéas Leben gleicht einer Katastrophe. Ihr Verlobter betrügt sie mit dem einzigen Menschen, der ihr nach dem gemeinsamen Tod ihrer Eltern noch Kraft und Halt gibt: Ihrer Schwester. Auch in ihrem Job läuft es nicht gut. Ihr Chef lässt kein gutes Haar an ihr. Doch auf einmal bekommt sie eine letzte Chance. Sie soll mit dem berühmten Journalisten Miles Finham auf eine einsame Insel und dort das einzigartige Verhalten der Frauen dort ergründen. Die Insel ist nämlich nur von Frauen bewohnt.

Meine Meinung zu dem Buch:

Die Bücher sind vor einiger Zeit durch meine Timeline gezogen und ich wusste sofort, dass ich mindestens ein Buch von der Autorin lesen muss. Diese Geschichten hören sich nach einer anderen Art von Fantasy/Science-Fiction an und haben mich sofort angesprochen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sofort gelungen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm. Die Sprache ist sehr bildhaft. Man kann sich alles sehr gut vorstellen.

Linnéa war mir gleich zu Beginn des Buches richtig sympathisch. Sie ist zwar aufgrund des Betruges ihres Verlobten und ihrer Schwester psychisch nicht gefestigt, doch für mich war das alles nachvollziehbar. Sie hat auf mich einen sehr starken Eindruck gemacht und lässt sich nicht so einfach unterkriegen. Ein paar Schwierigkeiten handelt sie sich ein, da sie ihren Mund nicht halten kann. Beeindruckt hat mich, dass sie sich in schwierigsten Situationen treu bleibt; ohne einzuknicken.

Idris ist Teil des Geheimnisses der Insel. Er ist anfangs sehr undurchschaubar. Doch je weiter man liest und je mehr er sich auf seine Gefühle einlässt – desto sympathischer wird er. Gegenüber Linnéa bringt er ganz liebe Gesten auf, die mir das Herz förmlich erwärmt haben.

Abgerundet werden Teile der Geschichte durch wunderbare Zeichnungen. Durch diese kann man sich alles noch viel besser vorstellen.

Die Autorin bringt in ihre neuartige und wunderbare Geschichte so viel Gefühl und neuartige Fantasy, dass ich alleine schon dadurch sehr an das Buch gefesselt war. Doch wir dürfen auch die ungewöhnliche Liebesgeschichte verfolgen und fragen uns, ob das denn wirklich Bestand haben kann und wie das funktionieren kann/soll?!

Fazit:

Eine wunderbare Geschichte. Der Schreibstil und die ungewöhnliche Idee der Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!

 

Die Rechte an Bild und Inhalt liegen bei der Autorin Celeste Ealain und beim Illustrator Rainmund Frey.

Rezension zu Glamour Girl: Wer liebt, verliert von Evelyn Uebach [Teil 1 von 2]

Cover- und Rechte zum Inhalt liegen bei Evelyn Uebach

 

Kurz zum Cover des Buches:

Das Cover ist schwarz. Die Schrift und die dargestellten Personen sind goldfarben. Bei den Personen handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die Frau hält sich gerade den Fuß und der Schuh steht vor ihr. Im Hintergrund sieht man die Skyline einer großen Stadt. Möglicherweise soll das Frankfurt am Main darstellen. Das „O“ des Titels „Glamour“ ist als Verlobungsring dargestellt.

Kurz zum Inhalt des Buches:

Vickys Freundin Blanche erhält von einem Robin Dorville, dem Regenten einer Glamourgesellschaft einen mysteriösen Drohbrief. Sie ist total verzweifelt. Vicky möchte ihrer Freundin helfen. Um an Dorville ran zu kommen, schleust sie sich in die Glamourgesellschaft ein. Ehe sie sich versieht ist sie ein Teil der Gesellschaft und somit inmitten von Intrigen, Lügen und Machtgier…

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich bin bereits vor einiger Zeit auf dieses Buch aufmerksam geworden und es hörte sich gleich sehr vielversprechend an. Jedoch muss ich ehrlich sagen, dass zumindest der hintere Klappentext nicht wirklich viel hergibt. Meine Neugierde ist somit erwacht.

Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Dilogie. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

Vicky war mir bereits nach wenigen Seiten sympathisch. Um ihrer Freundin zu helfen, bewirbt sie sich als Erstharmonie = zukünftige Regentin in einer Glamourgesellschaft, welche sie eigentlich zutiefst verabscheut. Ihr Plan ist es an den Regenten Robin Dorville näher heranzukommen und sich an ihm zu rächen. Im Laufe des Buches merken wir, dass auch sie ihre Fehler und ihre Ecken und Kanten hat. Das hat mir richtig gut gefallen.

Robin ist total undurchsichtig. Auf der einen Seite ist er total sympathisch und liebevoll und im nächsten Moment ändert er sich um 180 Grad. Bisher habe ich nur äußerst selten einen Charakter in einem Buch gehabt, der so unglaublich vielseitig und undurchschaubar ist. Richtig toll!

Die anderen Charaktere im Buch haben ebenfalls eine feste Form und Struktur erhalten. So viele Personen – so viele unterschiedliche Eigenarten.
Anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich von der Geschichte halten soll. Es hat mich so viel an Selektion erinnert. Und dennoch ist die Geschichte anders und weitaus vielseitiger.

Die Geschichte nimmt ganz langsam Fahrt auf. Je mehr wir von der Gesellschaft und ihren Eigenarten erfahren, desto mysteriöser wird alles und desto mehr Fragen tun sich auf. In dieser Geschichte gibt es kein schwarz und kein weiß. Es verschwimmt vielmehr. Während ich mir einige Dinge sofort denken konnte, tappte ich bei anderen gänzlich im Dunkeln. Und auch wenn ich mir etwas denken konnte, so kam es dann doch wieder anders als gedacht.

Dieses Rätsel raten und dieses „mit fiebern“ hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass wir auch im zweiten Band viel im Dunkeln tappen dürfen und so einige „Wow“-Momente haben werden.

Fazit:

Ich war von diesem Buch außerordentlich gut unterhalten. Das Rätseln macht Spaß und die Überraschungsmomente lassen einen sprachlos zurück. Vielen Dank für das tolle Buch! Ich freue mich auf den zweiten Band und vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Schildkröten!